
Der Webradiosender „Radio Musiktruhe“ strahlt regelmäßig Künstlerportäts aus. Am Mittwoch den 16. März wurde das Porträt des Popschlagerduos FANTASY ausgestrahlt. Die Moderatorin Malou präsentierte jede Menge Songs und Infos über die Sänger FreddyMärz und Martin Hein und spielte auch musikalische Raritäten aus dem Sängerleben der Beiden.
Die Sondersendung startete mit dem Lied „Ein Prost auf Dich“.
Dann erzählte die Moderatorin biografisches über Martin Hein. Die Hörer erfuhren, dass Martin an einem 12. Januar geboren wurde und in Friedrichsfeld in NRW zur Schule ging.
Auch dass er mit der Schlagersängerin Tanja Lasch verheiratet sei und mit ihr einen Sohn habe erfuhren die Zuhörer. Außerdem berichtete die Moderatorin, dass sein Schwiegervater Burkhard Lasch sei und sie in Berlin zusammen das Tonstudio „CreativePointStudios“ betreiben. Hier arbeitet Martin auch als Produzent.
Über seine musikalische Karriere war zu erfahren, dass Martin vor Fantasy als Martin Marcell solistisch unterwegs war. Aus dieser Zeit wurden die Lieder „Einmal ganz anders“ und „Kiddy Kiddy kiss me“ gespielt.
Über Freddy März konnten die Musiktruhe-Hörer erfahren, dass auch er als Solist auftrat.
Aber er hatte als Jugendlicher auch eine normale Ausbildung als Schneider angefangen. Da er damals aber schon Musik machte beendete er die Lehre nicht. Denn die Musik nahm einfach zuviel Zeit in Anspruch.
"Ich gebe Dich frei" von Freddy März wurde gespielt. Dass Freddy alle Texte zu Fantasy selbst schreibe und Martin die Melodie dazu komponiert wurde auch mitgeteilt. Es handelt sich bei den Texten oft um selbst erlebte Begebenheiten, die zu Liedern verarbeitet werden. Dadurch entstehe eine hohe Authentizität, die für den Erfolg mit verantwortlich sei, so die Aussage der Beiden.
Schöne tanzbare Rhythmen, gute Texte und der Zweistimmen-Gesang sind das Erfolgsgeheimnis von Fantasy, berichtete Moderatorin Malou. Über die Entstehung von Fantasy erfuhren die Leute am Radio. Dass beide sich Mitte der Neunziger Jahre trafen, wo sie den selben Manager hatten. Freddy und Martin waren sich sehr ähnlich und wurden so oft im Doppelpack zu Veranstaltungen geschickt. Bei einer Veranstaltung sangen beide aus Zeitnot eine gemeinsame Zugabe. Das war der erste Auftritt als Duo. Diese Zugabe kam so gut an, dass es Buchungen für die Zwei gab. Die Duettbuchungen wurden immer mehr und die Solokarrieren der Beiden wurden immer mehr zurückgefahren.
Bei einem Gespräch mit dem Manager über den Namen wurde keiner gefunden. Da fragte der Manager: habt ihr denn keine Fantasie?" und der Name Fantasy war geboren. Denn die Namen der beiden als Duoname fand der Manager nicht geeignet. Wie die Fans dann hörten, bedauern Martin und Freddy die Zusammenarbeit überhaupt nicht und teilen gerne die Gage.
Es soll auch noch nie Streit zwischen den Zweien gegeben haben.
"Das soll uns ein Ehepaar mal nachmachen", so soll Freddy in einem Interview erzählt haben.
"Er ist ein Heuler" und "Vielleicht" waren zwei weitere Hits aus dem Fantasy-Repertoire.
Auf Frage nach wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg haben die Beiden in einem Interview erzählt, dass ein starkes Durchhaltevermögen wichtig sei.
In diesem von der Moderatorin nacherzählten Interview berichtete Fantasy, dass mit jedem neuen Produzenten und Manager etwas an der Marschrichtung geändert wurde. Bis sie wussten, wohin sie wollten und nun dann ihre jetzige Musikrichtung fanden. Wie nun zu erfahren war haben Fantasy erst richtig Erfolg, seitdem sie ihre Titel selbst schreiben. Der erste eigene Titel war "Geh mit ihm". Das Lied hatte dann ihren Weg weiter bestimmt und die Nachfolger hatten auch viel Erfolg wie "Alle wissen es schon" und "Du bist mein schönstens Geschenk".
Einen Riesenerfolg gab es dann mit "Halleluja", der auch gespielt wurde.
Ihr Produzent ist Michael Dorth, der einen modernen zeitgemäßen Sound geschaffen hat, mit musikalischen Gassenhauerm, Liebeslied bis hin zu Seelentröstern. So die Aussage über den Fantasy-Produzenten.
Es war zu erfahren, dass Fantasy seit 1996 auf Tour ist und dass bei ihren Konzerten es auch Gags und Parodien zu hören gebe, wo auch Julio Iglesias und Roy Black vorkommen. Beide wollen den Leuten mehr bieten als nur Musik, so die Aussage von Fantasy. Malou berichtete, dass sehr wichtig Andrea Berg für Fantasy war. Denn die Schlagerkönigin fand Fantasy klasse und gab ihnen die Möglichkeit vier Jahre bei ihren Konzerten als Vorband aufzutreten und vor über 500.000 Zuschauern zu singen. Eine Chance, die ihre Karriere beflügelte.
Da wurde dann von Andrea Berg der Hit "Schenk mir einen Stern" eingespielt.
In diesen Zusammenhang erfuhren die Hörer, dass seit einigen Jahren Andreas Ferber, der Sohn vom Ehemann von Andrea Berg ihr jetziger Manager ist. „Land in Sicht“ lautete der nächste Titel, der auch der Name des gleichnamigen Albums ist.
Die Fans konnten erfahren, dass von Freddy der Lieblingssong auf dem Album "Keine Lügen" sei. „Halleluja“ vom gleichen Album schaffte es in die Top 20 der Airplay-Charts, so wurde dazu erzählt. Martins Favorit sei der Song "Woher soll ich denn wissen wie Liebe geht" und wurde auch gleich gespielt.
Über die Karriere von Fantasy berichtete die Moderatorin:
Martin und Freddy nahmen die Hintertür zum Starruhm. Mit ihrem Album "Land in Sicht" stiegen sie in die Oberliga auf. "König in der Nacht" wurde im Sommer 2010 veröffentlicht und wurde noch erfolgreicher.
Danach wurde eine absolute Rarität gespielt. Es war das Lied "Sei mal verliebt", dass Fantasy zusammen mit Tanja Lasch im Jahre 2009 in der MDR-Fernsehshow „Die Show im Zoo“ sangen. Moderatorin und gleichzeitige Sendechefin Malou bedankte sich kurz vor Sendungsende bei den Fanclubleiterinnen von Fantasy für die gute Zusammenarbeit, um die Sondersendung zu gestalten, namentlich und stellvertretend für alle FC-Leiter wurde Susanne Kirsch erwähnt. Ein weiteres Dankeschön ging auch an Hans Peter Sperber (Tanja-Lasch-Fanclub) für seine Mitarbeit bei dieser und auch anderen Sendungen.
Zum Schluss wurden noch einige Titel von Fantasy gespielt und dann war nach zwei Stunden Infos und guter Musik Schluss.
Bericht: Hans Peter Sperber
Infos zu Fantasy gibt es im Netz unter www.fantasymusik.de
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